Airtable

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Airtable sieht aus wie eine Tabellenkalkulation, verhält sich aber wie eine schlanke relationale Datenbank: Spalten sind typisierte Felder (Anhänge, verknüpfte Datensätze, Einfachauswahl, Formeln), Zeilen lassen sich über Tabellen hinweg verknüpfen, und dieselben Daten zeigen sich als Raster, Kanban-Board, Kalender oder Galerie, je nachdem, was gerade an diesem Tag gebraucht wird. Automatisierungen und eine wachsende Zahl an KI-Feldern sitzen inzwischen direkt auf der Basis selbst, sodass einfache Workflows nicht immer ein separates Automatisierungstool brauchen.

Die Preisgestaltung erfolgt pro Nutzer und Monat, mit Datensatz- und Anhang-Limits, die je nach Stufe steigen, sodass ein kleines Team auf einem Plan mit niedrigem Limit die Grenze weit vor dem Zeitpunkt erreichen kann, an dem die Kopfzahl ein Upgrade nahelegen würde. Daten lassen sich sauber als CSV exportieren, und die API macht das Herausziehen von Datensätzen unkompliziert, was die Bindung niedriger hält als bei einem vollständig geschlossenen App-Builder, auch wenn das Verschieben einer komplexen Basis mit Formeln und Automatisierungen immer noch echte Arbeit bedeutet. Die Grenze ist der Massstab: Sehr grosse Basen mit intensiver Formelnutzung fangen an, träge zu wirken, und komplexe relationale Logik über viele verknüpfte Tabellen kann in der Oberfläche unhandlich werden. Es passt zu Teams, die eine gemeinsame, strukturierte Datenquelle hinter einem Portal, einer App oder einer Automatisierung wollen, ohne einen echten Datenbankserver aufzusetzen.

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