Notion
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Notion-Datenbanken sitzen im selben Arbeitsbereich wie seine Dokumente und Wikis, sodass ein Team, das ohnehin schon für Notizen und Projektverfolgung in Notion lebt, eine strukturierte Tabelle hinzufügen, sie mit Auswahlfeldern und Relationen zu anderen Datenbanken taggen und eine Ansicht (Board, Kalender, Tabelle, Galerie) bauen kann, ohne das Tool zu wechseln. Genau diese Bequemlichkeit ist der ganze Reiz: ein Ort für freies Schreiben und strukturierte Daten zugleich.
Die Preisgestaltung erfolgt pro Nutzer und Monat über ein paar Stufen, der kostenlose Plan ist für den gesamten Arbeitsbereich eines kleinen Teams nutzbar, Datenbanken eingeschlossen. Die API erlaubt es, Daten für ein Portal im Stil von Softr oder Noloco herauszuziehen, auch wenn Ratenlimits und Abfrageflexibilität merklich hinter einer dafür gebauten Datenbank zurückbleiben, sodass alles mit starkem Traffic oder komplexer Filterung an Grenzen stösst. Die Grenze ist genau das: Notions Datenbanken reichen gut für ein schlankes Verzeichnis oder eine interne Liste, waren aber nie dafür gedacht, ein produktives Backend zu sein, und grosse Datenbanken können langsam beim Laden werden. Es passt zu Teams, die ihren Arbeitsbereich schon in Notion führen und eine strukturierte Tabelle mehr wollen, ohne dafür extra ein zweites Tool einzuführen.