Glide

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Glide liest die Spalten deiner Tabelle aus und schlägt automatisch eine funktionierende App-Struktur vor, Listen, Detailansichten, Tabs, die du dann per eigener Logikebene umgestaltest und erweiterst, etwa für Favoriten, Filter oder von Nutzern eingereichte Daten. Da die Datenquelle oft ein Google Sheet ist, das technisch weniger versierte Nutzer bereits kennen, ist die Lernkurve kürzer als bei den meisten Baukästen, die zuerst ein Datenbankschema von dir verlangen.

Die Preise richten sich nach der Anzahl der Datenzeilen und den freigeschalteten Funktionen (Nutzerprofile, private Daten, individuelle Aktionen), sodass ein kleines internes Tool mit ein paar hundert Zeilen wenig kostet, während eine datenintensive Consumer-App schnell in höhere Preisstufen rutscht. Deine Quelldaten in Google Sheets oder Airtable bleiben dein Eigentum und lassen sich problemlos exportieren, was das Lock-in-Risiko spürbar senkt, da Glide eher eine Schicht obendrauf ist als ein geschlossenes Datensilo. Die Grenze liegt bei der Präsenz im App Store: Glide-Apps sind standardmäßig Progressive Web Apps, und eine gelistete native App zu bekommen, erfordert zusätzliche Schritte, dazu stoßen komplexe eigene Logik und Design früher an ihre Grenzen als bei einem codegenerierenden Tool wie FlutterFlow. Es passt zu internen Tools, Community-Verzeichnissen und einfachen Consumer-Apps von jemandem, der seine Daten schon in einer Tabelle hat.

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