Appsmith

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Appsmith baut interne Apps nach demselben Prinzip wie Retool: eine Widget-Bibliothek aus Tabellen, Formularen und Diagrammen, gebunden an Abfragen gegen Postgres, MongoDB, REST-APIs und eine lange Liste weiterer Konnektoren, mit JavaScript überall dort verfügbar, wo die visuelle Ebene nicht ausreicht. Weil es Open Source ist, können Teams es kostenlos auf eigener Infrastruktur selbst hosten und nur für die verwaltete Cloud-Version zahlen, wenn sie es lieber nicht selbst betreiben.

Die kostenlose selbst gehostete Stufe hat kein Nutzerlimit, das ist der Hauptvorteil gegenüber Retool für ein Team mit vielen internen Nutzern, während Appsmiths bezahlte Cloud-Pläne wie der Rest der Kategorie pro Nutzer abgerechnet werden. App-Definitionen lassen sich als JSON exportieren und zwischen Appsmith-Instanzen verschieben, auch wenn es weiterhin keinen Weg zu einer eigenständigen Codebasis außerhalb der Plattform gibt. Die Grenze zeigt sich beim Feinschliff, die Widget-Bibliothek und der Editor wirken rauer als bei Retool, und Enterprise-Funktionen wie feingranulare Audit-Logs kamen später dazu. Es eignet sich für budgetbewusste Engineering-Teams, die das interne Tool-Muster wollen, ohne eine wachsende Pro-Kopf-Rechnung.

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