Bubble

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Bubble baut echte Webanwendungen, nicht nur Seiten. Du legst die Oberfläche auf einer Leinwand an und verdrahtest dann die Logik über Workflows: Wenn ein Nutzer diesen Button klickt, erstelle jenen Datenbankeintrag, verschicke jene E-Mail, belaste jene Karte. Es gibt kein separates Backend zu konfigurieren, da Bubbles Datenbank und Serverlogik unter demselben Editor liegen, weshalb es die Standardantwort ist, wenn jemand fragt, mit welchem Tool ein bestimmter No-Code-Marktplatz oder ein SaaS-Produkt gebaut wurde.

Die Preisgestaltung läuft über Workload-Einheiten statt über eine simple Gebühr pro Sitzplatz, sodass ein wenig genutztes internes Tool weit weniger kostet als eine Consumer-App mit tausenden täglich aktiven Nutzern, und es ist leicht, auf dem Starter-Plan eine unangenehme Überraschung zu erleben, sobald echter Traffic aufkommt. Es gibt keinen sauberen Export in eigenen Code, der Ausstieg aus Bubble bedeutet später also einen Neubau, keine Migration. Die Grenze zeigt sich bei roher Performance im grossen Massstab und darin, wie sehr sich Workflow-Logik irgendwann trotzdem wie Programmieren anfühlt. Das Tool passt zu Gründern, die eine App-Idee validieren, und zu Teams, die mit einer einzigen Person das Ganze bauen wollen, ohne eigens Frontend- und Backend-Entwickler einzustellen.

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